DKP – Bildungszeitung

Faschismus kommt nicht von den Faschisten

Im Januar 2020 fand in Regensburg ein Seminar statt zum Thema „Rechtsentwicklung und reaktionärer Staatsumbau“. Es war quasi das Pilotprojekt zur Behandlung eines Themas, das für uns Kommunisten große Bedeutung hat.
Mit dieser Einleitung stellen wir Euch den roten Faden vor, nicht zuletzt deshalb, weil wir nur einen Teil der vielschichtigen Problematik hier aufgreifen können. Um nur zwei wichtige Themenkomplexe hier
zu nennen, die wir einer weiteren Bearbeitung zuführen möchten:

. „Demokratie“ begegnet uns als Bezeichnung, als ideologisches Konzept, das scheinbar weitgehend von allen Bevölkerungsschichten als Wert hochgehalten wird. Wir aber wissen, dass sich der Inhalt anders bestimmt, je nachdem von welcher Seite der Klassen-Barrikade aus man ihn betrachtet. Dass das Verständnis von Demokratie in historischem Kontext und klassenmäßig gesehen werden muss, wird uns sicherlich noch in anderen Ausarbeitungen beschäftigen.

• Der Zusammenhang von Faschismus und Krieg, von Aggression nach innen und Aggression nach außen, wird nicht intensiv behandelt. Deshalb der explizite Hinweis hier in der Einleitung:

„Die Ursache des deutschen Faschismus als Bewegung und als System war der unbändige territoriale Expansionsdrang des deutschen Monopolkapitals, der die bürgerlich-demokratische Staatsordnung in dem Maße deformierte und schließlich durch den offenen Terrorismus ersetzte, in dem er sich von ihr behindert sah.“

Diskussionstribuene zu dem Thema„Rechtsentwicklung und reaktionärer Staatsumbau“ https://www.unsere-zeit.de/diskussionstribuene-bildungszeitung/

DKP und Arbeiterklasse heute

Das Bildungsmaterial soll die Schulungsteilnehmer/innen dazu befähigen,
: die Grundaussagen des Marxismus-Leninismus über die Entstehung und Definition von „Klasse“ und „Proletariat“ als politische und ökonomisch sich wandelnde soziale Triebkräfte der Geschichte und zentrale Kategorien des historischen Materialismus zu erkennen;
: die Wandlungen in der sogenannten „Arbeitswelt von heute“ mit den Methoden und dem Wissen der marxistisch-leninistischen Klassenanalyse zu erfassen;
: die dialektische Einheit von der „Klasse an sich“ und der „Klasse für sich“ nachvollziehen zu können;
: die „historische Mission der Arbeiterklasse“ in ihrer Grundsätzlichkeit und Differenziertheit zu begreifen;
: Ansätze zur Überwindung der inneren politischen Spaltung der Arbeiterklasse und die Aufgabe der Kommunistischen Partei zur Förderung der Handlungsfähigkeit und zur Herstellung der Aktionseinheit der Arbeiterklasse zu erkennen;
: politische Argumente und Konzepte zur Überwindung und Zurückdrängung des Einflusses rechter Ideologien und Organisationen zu erarbeiten.

Kommunisten und der Kampf um Frieden

Die Forderung nach einem Frieden mit Russland, die Frage von Krieg und Frieden in Europa ist spätestens mit den Kriegen in der Ukraine und in Syrien wieder aktuell geworden.
Durch die antirussische Ausrichtung der NATO und ihre Ausdehnung bis unmittelbar an die Westgrenzen der Russischen Föderation wächst die Gefahr, dass sich regionale Stellvertreterkriege zu einer Konfrontation zwischen dem größten imperialistischen Kriegspakt NATO auf der einen und der Russischen Föderation auf der anderen Seite zuspitzen.
Die Hauptkriegsgefahr geht dabei von den führenden imperialistischen Mächten aus,
die sich in ihrer Strategie der Einkreisung der Russischen Föderation einig sind.

Bildungsheft -Frieden – November 2019 ( erschienen Juli 2017 )